Generalversammlung 2016

Am 20. Juni 2016 präsentierte die Bank für Kirche und Caritas ihren Mitgliedern in der Generalversammlung das Geschäftsjahr 2015. Vor rund 270 Besuchern eröffnete Dr. Georg Rüter in seiner Funktion als Vorsitzender des Aufsichtsrats die Versammlung.

 „Mit dem Geschäftsverlauf im Jahr 2015 sind wir zufrieden. In allen Geschäftssparten konnten wir ein erfreuliches Wachstum erzielen“, berichtete Vorstandsvorsitzender Dr. Richard Böger in seinem Rückblick. Die Bilanzsumme stieg um 3,7 Prozent auf 4,5 Mrd. Euro. Die Einlagen der Kunden verzeichneten einen Anstieg um 3,2 Prozent auf 4 Mrd. Euro und die Kundenkredite erhöhten sich um 5,4 Prozent.

Die turnusmäßig anstehenden Wahlen zum Aufsichtsrat bestätigten Alfons Hardt, Otto Kentzler und Dr. Frank Wenzel für weitere drei Jahre im Amt.

Gastreferent Dr. Henning Scherf über das Leben im Alter als Chance

Mit seinem Vortrag „Mehr Leben – Warum Jung und Alt zusammengehören“ begeisterte der ehemalige Bremer Bürgermeister Dr. Henning Scherf. Er ist aktiver Ruheständler und gehört deutschlandweit zu den populärsten Vertretern einer Gruppe von Senioren, die mit Freunden unter ein Dach zog und eine Hausgemeinschaft gründete.

„Ich sehe das Älterwerden als eine wunderbare Erfahrung. Es ist ein großes Geschenk, dass viele Menschen alt werden und nach der Berufstätigkeit ein neues Leben beginnen dürfen“, berichtete Dr. Scherf.  Der optimistische Hanseat wirbt dafür, dass Alt und Jung mehr zusammenrücken und empfiehlt die Gemeinschaft als Chance für die alternde Gesellschaft. „Wir alle lernen jeden Tag durch unser Zusammenleben dazu. Es ist klug, auch im Alter noch aktiv zu sein und sich auf andere einzulassen", so Scherf. Pflegeeinrichtungen rät der Bremer Ex-Bürgermeister, nicht an den eigenen, möglicherweise überholten Konzepten festzuhalten, sondern den Menschen Möglichkeiten zu bieten, in Gemeinschaft selbstbestimmt alt zu werden.

Seine Botschaft an die Zuhörer lautete: „Das Leben im Alter als Chance sehen. Der Mix der Generationen ist die Zukunft und sorgt für den Zusammenhalt der Gesellschaft.“