Kapitalmarktforum 2012

Die Referenten unseres Kapitalmarktforums nahmen sich in ihren äußerst interessanten Vorträgen den Themen Altersarmut, Erneuerung des Sozialstaates, Bedürfnisorientierung in Sozialunternehmen und der Staatsdefizitproblematik an. Über 250 Gäste konnten wir am 7. November im Paderborner Heinz Nixdorf MuseumsForum begrüßen.

 

Inhalt der verschiedenen Vorträge traf den Nerv der Zeit

Die Auseinandersetzung um die Zukunft des Sozialstaates gewinnt nicht nur angesichts der Finanzprobleme zunehmend an Bedeutung, sondern ist auch aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen immer wieder Anlass zur Diskussion. Professor Dr. Christoph Butterwegge, Universität Köln, stellte sich der Frage: „Können wir uns vor dem Hintergrund der Globalisierung und dem demografischen Wandel den Sozialstaat in Deutschland noch leisten?“ Seine Antwort lautete: „Ja, denn er ist die Grundlage für Wohlstand und gesellschaftlichen Reichtum“.

In seinem Vortrag über „Sozialunternehmen auf dem Weg zu einem inklusiven Gemeinwesen“ zeigte der Vorstandsvorsitzende des Caritas Wohn- und Werkstätten im Erzbistum Paderborn e.V. (CWW), Karl-Heinz Vogt,  sozialpolitische Veränderungen im so genannten „Dritten Sektor“ auf. Wie sich Sozialunternehmen den wachsenden Anforderungen stellen können, machte er zum Inhalt seiner Überlegungen.

Dr. Richard Böger, Vorstandsvorsitzende der Bank für Kirche und Caritas, widmete sich in seinem volkswirtschaftlichen Vortrag der Frage, ob und wie man in der Staatsschuldenkrise sparen könne und wagte einen Ausblick auf das Jahr 2013. Er vertrat dabei die These, dass ein strikter Sparkurs über kurz oder lang in die Rezession führe.

Mit dem Thema „Zukunft“ beschäftigte sich auch der Bereichsleiter für die Betreuung kirchlich-caritativer Einrichtungen, Wolfgang Schütte, in seinem abschließenden Vortrag. Er stellte den Zuhörern des Kapitalmarktforums das „BKC-ZeitWertKonto“ vor. Dahinter verbirgt sich eine flexible Lösung zur Anlage von Wertguthaben aus Lebensarbeitszeitkonten