Bankgebäude

Nachhaltige Bauweise durch ökologische und energiesparende Maßnahmen

Der Um- und Erweiterungsbau der Bank für Kirche und Caritas wurde im Sommer 2011 abgeschlossen. Es wurde ein funktionelles Bankgebäude mit einer modernen und umweltfreundlichen Ausstattung geschaffen, um Mitarbeitern und Kunden optimale Voraussetzungen für steigende Qualitätsansprüche zu bieten.

Um- und Erweiterungsbau der Bank für Kirche und Caritas

Besonderer Wert wurde auf eine nachhaltige Bauweise durch ökologische und energiesparende Maßnahmen gelegt:

  • Die Beheizung und Kühlung des Bankgebäudes erfolgt maßgeblich über Umweltwärme aus dem Grundwasser. Mittels einer Wärmepumpe wird dem Grundwasser Wärme entzogen und auf ein entsprechendes Temperaturniveau für die Fußbodenheizung gebracht. Für den weiteren Bedarf wird mittels eines Blockheizkraftwerkes Wärme und Strom erzeugt. Der Wirkungsgrad der kombinierten Strom- und Wärmeerzeugung liegt bei über 90 % des Energieeinsatzes und damit weit über dem modernster Kraftwerke. Die Wärme, die durch Kühleinrichtungen abgeführt wird, wird bei Bedarf zum Heizen durch die Wärmepumpe genutzt.
  • Für die Toilettenspülung wird Regenwasser in einem 5.000-Liter-Behälter gesammelt.
  • Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Bankgebäudes erzeugt ca. 13.500 kWh emissionsfreien Strom pro Jahr.
  • Trotz Vergrößerung des Gebäudes kommt es durch die vorgenannten Maßnahmen sowie durch zusätzliche Wärmedämmung zu einer erheblichen Reduzierung der C0₂-Emission. Die Anforderungen der Energiesparverordnung (EnEV) werden um 30 % unterschritten.
  • Beim Innenausbau wurden Materialien gewählt, die in Bezug auf ihre Herstellung, ihren Transportweg sowie die Entsorgung günstige Umweltbilanzen aufweisen.
  • Innenwandflächen wurden mit einem Lehmunterputz versehen. Die Fähigkeit, Feuchtigkeit aufzunehmen und abzugeben, macht diesen Baustoff zu einem idealen Faktor für ein angenehmes Raumklima.