SEPA im Überblick

Einheitlich, schnell und kostengünstig: Nationale wie europäische Zahlungen

SEPA steht für Single Euro Payment Area und die Schaffung eines einheitlichen Euro- Zahlungsverkehrsraumes. Ein entscheidender Schritt war die Euro-Einführung 2002. Der von der europäischen Kreditwirtschaft 2002 gegründete europäische Zahlungsverkehrsrat - EPC (European Payments Council) - hat einheitliche Standards und Regeln für Überweisungen, Lastschriften sowie Kartenzahlungen in Europa entwickelt und verabschiedet. SEPA ist politisch von den EU-Mitgliedsstaaten gewollt - verantwortliche Gremien sind die Europäische Kreditwirtschaft, die Europäische Zentralbank und die Europäische Kommission. SEPA hat zum Ziel die europäische Wirtschaft zu stärken und den EU-weiten Wettbewerb zu intensivieren.

Vorteile durch SEPA:

  • Kostengünstigere Transaktionen
  • Schnellere Abwicklung durch einheitliche Fristen
  • Nationale und grenzüberschreitende Lastschriften von einem Konto
  • Effektiveres Liquiditätsmanagement

IBAN und BIC

Die IBAN für Deutschland ist immer 22stellig. Im gesamten SEPA-Raum sind jedoch 15 bis 34 Stellen möglich. Der BIC Code, oft auch als SWIFT-Code bezeichnet, kann aus acht bis elf alphanumerischen Ziffern bestehen.

Prüfziffer beachten
Die Prüfziffer wird bei jeder Kontonummer wieder neu vergeben, d. h. Ihr Sparkonto weist eine andere Prüfziffer und somit eine eigenständige IBAN auf.

„IBAN only“ im gesamten SEPA-Raum
Zahlungen können ohne Angabe des BIC-Codes durchgeführt werden.

SEPA-Raum - 34 Länder

Die Länder sind derzeit die 28 EU-Mitgliedstaaten (Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland, Zypern), die weiteren EWR-Staaten Island, Liechtenstein und Norwegen sowie San Marino, Monaco und die Schweiz.