"Biblische Bildworte"

Ausstellung in den Fenstern der Bank für Kirche und Caritas

Redewendungen und Sprichwörter prägen unsere Kultur seit Jahrtausenden. Bildworte wie „Zur Salzsäule erstarren“, „Die letzten werden die ersten sein“ oder „Wer anderen eine Grube gräbt“, kennt jeder. Doch der Ursprung ist nicht jedem bekannt.

In der Fenstergalerie der Bank für Kirche und Caritas sind vom 25. April bis 22. Juni 2018 Illustrationen zum Thema „Biblische Bildworte“ auf zwölf großformatigen Bannern zu sehen, die einen Zusammenhang zum Heute darstellen. Erläuterungen zu den Redensarten aus dem Alten und Neuen Testament ergänzen in anschaulicher Weise die Präsentation. Gestaltet wurden die Banner von Darina Výbohová, einer slowakischen Künstlerin.

Eröffnet wurde die Ausstellung am 25. April 2018 durch (Foto v.l.n.r): Dr. Richard Böger, Vorstandsvorsitzender der Bank für Kirche und Caritas, Dr. Ulrike Kurth, Vorstandsvorsitzende vom Westfälischen Forum für Kultur und Bildung e.V., Dr. Andreas Müller, Kollegleiter Westfalen-Kolleg Paderborn, Darina Vybohova, Künstlerin, Monsignore Georg Austen, Generalsekretär Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken e.V.

Die Ausstellung „Biblische Bildworte“ ist in Zusammenarbeit mit Frau Dr. Ulrike Kurth, Westfalen-Kolleg Paderborn, entstanden. Sie ist Vorstandsvorsitzende vom Westfälischen Forum für Kultur und Bildung e.V. und hat es sich im „Jahr des Europäischen Kulturerbes“ zur Aufgabe gemacht, unterschiedliche Beiträge zu erarbeiten. Das kulturelle Erbe sind nicht nur Gebäude, Denkmäler oder Literatur. Auch die Sprache gehört dazu.

Einen Teil der Arbeiten zu diesem besonderen Jahr erstellt das Westfälische Forum für Kultur und Bildung in Kooperation mit dem Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken Paderborn. Im Zuge des Europäischen Kulturerbejahres - Sharing Heritage - 2018 erarbeiten beide unterschiedliche Beiträge zum Erschließen des materiellen und immateriellen Erbe Europas. Das Bonifatiuswerk hat im Rahmen des Projektes durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Professorin Monika Grütters die Zusage erhalten, sich mit dem Projekt „Herkunft hat Zukunft“ am Europäischen Kulturerbejahr zu beteiligen.

In den gemeinsamen Projekten geht es darum, einen Zusammenhang zwischen „Früher“ und „Heute“ erlebbar werden zu lassen. Der Titel „Herkunft hat Zukunft“ ist Programm - Vergangenheit und Erbe können auch morgen noch richtungsweisend sein. Es geht schwerpunktmäßig um das lebendige Zeugnis von Heiligen und um die Geschichte von Kirchen und Klöstern. Darüber hinaus ist in jeder Zeit „Sprache“ von herausragender Bedeutung, die ebenfalls den Ton in Projekten angibt. So werden beispielsweise Lernkarten erstellt, die Redensarten aus der Bibel enthalten wie sie auch für die Banner in der BKC illustriert wurden. Die Karten sind so aufbereitet worden, dass sie als Material für Impulse in unterschiedlichen Lernformaten genutzt werden können.