BKC Treuhand Portfolio

Unser nachhaltiger Mischfonds ist nun auch in Österreich zugelassen

Das BKC Treuhand Portfolio der Bank für Kirche und Caritas (BKC) ist nun auch in Österreich zugelassen, so die Bank für Kirche und Caritas eG in der aktuellen Pressemitteilung.

Damit steht dieser nachhaltige Mischfonds des Paderborner Instituts nun auch institutionellen Anlegern in der Alpenrepublik zur Verfügung. Aufgrund der vielfachen Nachfrage österreichischer Investoren hat sich die Bank für Kirche und Caritas entschieden, die Vertriebszulassung für ihren mehrfach prämierten Mischfonds auch dort zu beantragen. Das BKC Treuhand Portfolio orientiert sich an den Anlagebedürfnissen gemeinnütziger Stiftungen sowie kirchlicher Anleger. Die Ratingagentur Morningstar bewertet den Fonds mit der Bestnote von 5 Sternen.

Oberstes Ziel des BKC Treuhand Portfolio ist der langfristige reale Kapitalerhalt, gepaart mit regelmäßigen, stabilen Ausschüttungen - auch im anhaltenden Niedrigzinsumfeld und in schwierigen Marktsituationen. Insbesondere für Stiftungen mit eher geringem Grundkapital kann es sinnvoll sein, in diesen defensiven Mischfonds zu investieren. Die Analysten des unabhängigen Branchendienstes RenditeWerk, der Ratschläge zur Pflege des Stiftungsvermögens gibt, hat den Fonds als "zur Alleinanlage des Stiftungsvermögens geeignet" zertifiziert und im Jahr 2017 zum "Stiftungsfonds des Jahres" prämiert.

"Seit Einführung des neuen Stiftungsrechts in Österreich im Jahr 2016 wurden dort zahlreiche gemeinnützige Stiftungen neu gegründet und Privatstiftungen in gemeinnützige Bundesstiftungen umgewandelt", sagt Bernhard Matthes, Bereichsleiter Portfoliomanagement bei der BKC. "Mit unserem BKC Treuhand Portfolio haben diese gemeinnützigen Stiftungen ebenso wie Einrichtungen und Organisationen der katholischen Kirche die Möglichkeit, mit einer einzigen Basisanlage umfassend von den Chancen des Kapitalmarktes zu profitieren."

Der Fonds ist nach dem Vorbild der Stiftungsfonds der US-Eliteuniversitäten Harvard und Yale konzipiert. Diese haben bereits frühzeitig auf eine besonders breite Streuung des Vermögens gesetzt und erzielen damit herausragende Ergebnisse. "Der Anlagegrundsatz der Diversifikation ist heutzutage wichtiger denn je. Denn die Erträge der für Stiftungen traditionell üblichen Asset-Klassen - festverzinsliche, langlaufende Wertpapiere und Cash-Positionen - reichen bei weitem nicht mehr aus, um die benötigten Erträge zu erzielen", so BKC-Experte Matthes.

In seiner Wertentwicklung bildet das BKC Treuhand Portfolio überwiegend Richtung und Tendenz des Rentenmarktes ab. Etwa 70 Prozent des Vermögens werden im Rentenmarkt investiert. Aktien und alternative Anlagen kommen als Beimischung im Umfang von jeweils rund 15 Prozent hinzu. Dies trägt zu einem effizienten Risikoprofil bei und hält die Wertschwankungen in einem Rahmen, der für eher konservative und risikoaverse Anleger geeignet ist.

Ethisch-nachhaltiges Investment

Gemeinnützige Stiftungen und kirchliche Einrichtungen wollen ihre ethische, konfessionelle oder weltanschauliche Grundhaltung auch in ihrer Investmentstrategie wiederfinden. Mit einer ethisch-nachhaltigen Anlagestrategie vermeiden sie nicht nur Konflikte zwischen dem formulierten Stiftungszweck und der Mittelerwirtschaftung, sondern vermindern auch Reputationsrisiken. Darüber hinaus führt die Einbeziehung von Nachhaltigkeits- und Entwicklungsindikatoren in den Investmentprozess nachweislich zu robusteren Anlageentscheidungen.

Das BKC Treuhand Portfolio verfolgt ein strenges Nachhaltigkeitskonzept: Die Einzelwertauswahl bei Aktien und Renten stützt sich auf den Kriterienfilter der Bank für Kirche und Caritas, welcher auch in den Eigenanlagen der Bank Anwendung findet. So sind etwa Unternehmen ausgeschlossen, deren Umsätze mit Tabak, Pornographie oder Rüstungsgütern über ein gewisses Maß hinausgehen, oder in deren Lieferketten Kinderarbeit nachweisbar ist. Bei Staatsanleihen führen zum Beispiel die Todesstrafe, totalitäre Regime, eingeschränkte Religionsfreiheit und hohe Anteile von Kernenergie zum Ausschluss. Ergänzt wird die Anlagepolitik um einen Best-in-Class-Ansatz. Dieser berücksichtigt Unternehmen, die in Bezug auf Umwelt- und Sozialkriterien sowie Aspekte der Unternehmensführung (auf Englisch: Environment, Social und Governance, kurz ESG) im Vergleich zu Wettbewerbern besonders gut abschneiden. Dies kann eine verbesserte Risikokontrolle bewirken.