Sozialdienst kath. Frauen - Gesamtverein e.V.

Guter Start ins Leben - Frühe Hilfen im SkF

Der Begriff Frühe Hilfen wurde in den 70er-Jahren von der Frühförderung geprägt und wird in unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitssystems oder der Kinder- und Jugendhilfe verwendet. Im Zusammenhang mit Prävention und Kinderschutz  - insbesondere aufgrund gravierender Todesfälle von kleinsten Kindern - wurde er in den letzten Jahren neu geprägt und viel diskutiert. Insbesondere geht es darum, bereits präventiv Entlastungsmöglichkeiten für Eltern und Förderungsmöglichkeiten für Kinder zu etablieren. Aufgrund gesellschaftlicher Entwicklungen zeigen sich immer neue Herausforderungen. Daher ist es dringend erforderlich, weiter wichtige Impulse zu setzen und einzelne Aspekte intensiv zu bearbeiten.

Frühe Hilfen sind lokale und regionale Unterstützungssysteme mit koordinierten und vernetzten Hilfeangeboten für (werdende) Eltern und Kinder. Sie beginnen oft schon in der Schwangerschaft, haben ihren Schwerpunkt aber in den ersten drei Lebensjahren. Sie zielen darauf ab, die Entwicklungschancen von Kindern und die Situation von Familien in der Gesellschaft nachhaltig zu verbessern. Mit den Frühen Hilfen soll insbesondere die Beziehungs- und Erziehungskompetenz von (werdenden) Müttern und Vätern gefördert werden.

Unter dem Namen „Guter Start ins Leben“ bieten aktuell 120 Ortsvereine des SkF Frühe Hilfen an. Sie stehen allen Familien offen, die Beratung und Unterstützung wünschen. Spezielle Angebote richten sich darüber hinaus an Zielgruppen wie Familien mit psychisch beeinträchtigten Elternteilen oder geflüchtete Familien.