Auswirkungen der Investmentsteuerreform ab 1. Januar 2018

Wir reagieren auf gesetzliche Veränderungen und bieten neue Anteilklasse für steuerbefreite Institutionen

Der Gesetzgeber hat zum 1. Januar 2018 das Besteuerungsverfahren für Investmentfonds geändert. Was sind die wesentlichen Änderungen? Bisher wurden ausländische Fonds hinsichtlich deutscher Erträge steuerlich schlechter gestellt als deutsche Fonds. Dies hat gegen das Europarecht verstoßen und bedurfte einer Anpassung. Eine wesentliche Anpassung ist die Einführung einer Steuerpflicht auf Fondsebene. Mit der Änderung werden Anleger und Investmentfonds getrennt voneinander besteuert. Ab 2018 müssen alle Investmentfonds Steuern in Höhe von 15 Prozent aus dem Fondsvermögen zahlen, wenn es sich um aus Deutschland stammende Dividenden und inländische Immobilienerträge handelt.

Diese zusätzliche Steuerbelastung auf inländische Einnahmen trifft insbesondere die kirchlichen und caritativen Einrichtungen sowie gemeinnützigen Stiftungen, die von der Steuerpflicht befreit sind.

Neue Anteilklasse der BKC-Fonds für steuerbefreite institutionelle Anleger - Wir übernehmen anfallende Research-Kosten

Aufgrund des neuen Besteuerungsverfahrens bietet die Bank für Kirche und Caritas bei ihren Nachhaltigkeitsfonds BKC-Treuhand Portfolio und BKC Aktienfonds seit Anfang 2018 eine neue Anteilklasse („S-Tranche“) für steuerbefreite institutionelle Anleger. In dieser Tranche gibt es keine Pauschalbesteuerung von Dividenden. Damit ersparen sich steuerbefreite Institutionen mit einer NV-Bescheinigung den bürokratischen Weg, sich die Steuern nachträglich erstatten zu lassen. Diese Tranche kann ausschließlich von steuerbefreiten Institutionen erworben werden. Die Bank für Kirche und Caritas hat zudem entschieden, Research-Kosten zu übernehmen, so dass für Anleger im Fonds keine Mehrbelastung entsteht.

Welche Auswirkungen darüber hinaus der Erwerb der neuen Anlageklasse für institutionelle Anleger hat und welche weiteren wichtigen Neuerungen sich mit der Investmentsteuerreform, insbesondere auch für Privatkunden, ergeben, erläutern Ihnen unsere Kundenberaterinnen und Kundenberater gern in einem individuellen Beratungsgespräch. Nehmen Sie zur Vereinbarung eines persönlichen Gesprächstermins bitte Kontakt mit uns auf.

In Bezug auf die steuerliche Betrachtung empfehlen wir die Hinzuziehung Ihres Steuerberaters. Die steuerliche Behandlung ist von den persönlichen Verhältnissen des jeweiligen Kunden abhängig und kann künftig Änderungen unterworfen sein.