Dies ist eine Werbeinformation und ersetzt keine Anlageberatung. Bitte beachten Sie unseren unten angebrachten Hinweis zu Risiken von Anlageprodukten.

Beitrag von Bernhard Matthes, Portfoliomanager der Bank für Kirche und Caritas

Bernhard Matthes, CFA, Bereichsleiter Portfoliomanagement bei der Bank für Kirche und Caritas

Als defensiver Mischfonds, in dem Stiftungen und kirchliche Investoren als Langfristanleger dominieren, profitieren wir bei Anlageentscheidungen im BKC Treuhand Portfolio gemeinsam mit unseren Anlegern vom Luxus des langen Anlagehorizonts.

Mit einer „Multi-Asset Value Strategie“ setzen wir Investorengelder in allen Anlageklassen stets nur da ein, wo es langfristig angemessene Risikoprämien zu verdienen gibt. Wir lassen uns nicht leiten von kurzfristigen Stimmungen, Meinungen und „Themen“, die gerade vermeintlich en vogue sind, sondern verfolgen einen disziplinierten und konsequenten Investmentansatz, der von Top-Down Allokationsentscheidungen und unbeirrter Selektion auf Basis von strengen Bewertungsmaßstäben getragen wird.

Als Risiko für Stiftungen verstehen wir dabei primär das Risiko des dauerhaften Wertverlusts, aber auch das Risiko, den Stiftungszweck aufgrund unzureichender Mittelerwirtschaftung nicht erfüllen zu können. Diese Leitgedanken schützen vor übersteigerten Phobien gegenüber kurzfristiger Schwankung – welche für sich genommen notwendige Vorbedingung ist, um überhaupt über den risikofreien Zins hinausgehende Erträge erwirtschaften zu können.

So verstehen wir Risikomanagement auch nicht als kurzfristige Vermeidung von Schwankung, sondern hauptsächlich als Strukturaufgabe in der Portfoliozusammenstellung. Das Wissen über Korrelationen und Verhalten einzelner Risikoarten in verschiedenen Marktphasen ist der Kern für eine effiziente Portfoliokonstruktion. Als zusätzliches Instrument des Risikomanagements verstehen wir unseren Best-in-Class-Ansatz der Nachhaltigkeit. Dabei schauen wir auf ESG-Faktoren (Environment Social Governance, also Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) mit Prognosekraft für ökonomische Risiken und versuchen, deren Eintrittswahrscheinlichkeit im Portfolio zu reduzieren.

Der Bereitschaft zu konträrem und antizyklischen Handeln fällt  in unseren Anlagestrategien traditionell eine prominente Rolle zu. Das gute Jahresergebnis 2016 resultierte u.a. auch aus Positionen, die vor einem Jahr nicht gerade Konsens waren. So konnten wir etwa von der starken Erholung einiger Rohstofftitel profitieren und an der kräftigen Erholung in Brasilien partizipieren.

Bei der Darstellung handelt es sich um WKN/ISIN: AOYFQ9/DE000A0YfQ92 - Anteilsklasse ausschüttend.

Aktuell investieren wir bevorzugt in:

  • Staatsanleihen gesunder Schwellenländer mit starken Fundamentaldaten (z.B. Ungarn, Polen, Uruguay) und Schwellenländern mit glaubwürdiger Reformagenda (Brasilien, Argentinien)
  • Werthaltige Substanzaktien, welche auch eine Reihe von Mindestanforderungen an Qualität, Finanzstärke und Dividendenstabilität erfüllen müssen
  • Edelmetalle als Versicherung und Selbstverteidigung gegen die Notenbankpolitik
  • Absolute Return Strategien, um von Zins- und Aktienrisiko unabhängige Risikoprämien ernten zu können
  • Fremdwährungen mit Aufwertungspotential gegenüber dem Euro

Wir meiden:

  • Staatsanleihen hoch verschuldeter südeuropäischer Länder
  • Aktien und Anleihen südeuropäischer Banken
  • Aktien und Anleihen von Banken generell
  • Anleihen mit negativen Realrenditen

Der Luxus, bei Investmententscheidungen auf sehr langfristige Anlagethemen und strukturelle Entwicklungen setzen zu können, und nicht kurzfristigen Trends hinterherlaufen oder Quartalsergebnissen genügen zu müssen, resultiert letztendlich in einem in sich stiftungsgerechten Portfolio und entsprechenden Anlageerfolgen: Unser Stiftungsfonds BKC Treuhand Portfolio konnte neben der guten Performance von 7,9% im Jahr 2016 trotz Niedrigzinsumfeld sogar die Ausschüttung gegenüber dem Vorjahr auf einen Wert von 2,90 Euro je Anteil steigern.

Bei der Darstellung handelt es sich um WKN/ISIN: AOYFQ9/DE000A0YfQ92 - Anteilsklasse ausschüttend. Frühere Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Wertentwicklungen. *Quelle: Bloomberg; HVPI Statistisches Bundesamt; Universal Investment; eigene Berechnungen; Stand: 30.06.2017