Positiv- und Negativkriterien

Neben unseren christlich legitimierten Ausschlusskriterien wenden wir bei unseren Investments in Unternehmen zusätzlich Positiv- und Negativkriterien an.
Mit diesem Ansatz werden diejenigen Unternehmen herausgefiltert, die im sozialen, ökologischen und Governance-Bereich besonders nachhaltig aufgestellt sind. Gewisse Positiv- und Negativkriterien ergänzen das Nachhaltigkeitsbild von Unternehmen.

Positiv bewerten wir etwa anhand des Best-in-Class-Verfahrens solche Unternehmen, die sich im sozialen Bereich durch einen fairen Umgang mit ihren verschiedenen Stakeholdern auszeichnen, anerkannte Sozial- und Arbeitsstandards auch in der Zulieferkette umsetzen und Aus-, Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten gewährleisten. Im Umweltbereich geht es um wirksame Umweltmanagementsysteme und Maßnahmen gegen die Klimaerwärmung.
Ethikkodizes und eine transparente Berichterstattung sind wichtige Governance-Kriterien.

Negativ werden Unternehmen dann bewertet, wenn sie Raubbau an der Natur betreiben, klimaschädliche Chemikalien verwenden und nichts gegen Korruption unternehmen.

Aus diesen und weiteren Positiv- und Negativkriterien ergibt sich im Sinne eines Bonus-Malus-Verfahren ein Nachhaltigkeitsranking, das darlegt, wie nachhaltig oder nicht nachhaltig sich ein Unternehmen im Vergleich zur Konkurrenz verhält.
Durch die zusätzliche Integration von Positiv- und Negativkriterien in unseren ethisch-nachhaltigen Anlageprozess ist es uns möglich, die aus Nachhaltigkeitsgesichtspunkten schlechtesten Unternehmen beispielsweise einer Branche oder des gesamten Anlageuniversums auszusieben. Neben der dadurch erzielten Nachhaltigkeitswirkung erreichen wir auch eine Risikominimierung, die zu einem verbesserten Rendite-Risiko-Potenzial unserer Anlagen führen kann.