Pixelrauschen

Ein Ausstellungskonzept mit Digitalzeichnungen und Skulpturen

Julius Reinders ist 2022 Artist in Residence-Stipendiat der Katholischen Akademie Schwerte zum Thema „naturgemäß“. Er präsentiert in der Bank für Kirche und Caritas Paderborn vom 11. August bis 26. Oktober 2022 sein neu erarbeitetes Ausstellungskonzept mit Digitalzeichnungen und Skulpturen unter dem Titel „Pixelrauschen“. Der Künstler aus Emmerich am Niederrhein hat Druckgraphik an der Technischen Universität Dortmund und Bildhauerei an der Kunstakademie in Düsseldorf studiert. In seinem Arbeitsprozess geht er zunächst von der Wahrnehmung und zeichnerischen Dokumentation der unmittelbaren Umgebung und Realität aus – um sie dann durch Digitalisierung oder die Umsetzung in anderen Materialien zu verfremden und in neue Bildwelten zu überführen. Julius Reinders selbst erklärt sein Arbeiten folgendermaßen: „Ausgangspunkt der Entwicklung meiner Graphiken und Skulpturen sind zeichnerische Arbeiten, die an wirklichen Orten entstehen. Dabei erschließt sich mir Wahrgenommenes zunächst über eine visuelle Ebene. Der Ort, mit dem ich mich auseinandersetze, soll als Bühne für das dienen, was darin erst noch entdeckt, erzählt oder erfunden werden kann.“

Vorlagen für die in den Schaufenstern der BKC gezeigten Zeichnungen und Plastiken sind z.B. christliche Motive aus mittelalterlichen Altären aus Kalkar, Dortmund und Schwerte oder aber auch Naturmotive wie Blumen (Chrysanthemen) und Bäume (Pinien). Julius Reinders macht sich im „Pixelrauschen“ auf die Suche nach heutigen „naturgemäßen“ Wirklichkeiten.

Die Bank für Kirche und Caritas unterstützt bereits seit sieben Jahren finanziell das Artist in Residence-Programm der Katholischen Akademie Schwerte. „Aus Überzeugung fördern wir aufstrebende Talente im Kunstbereich. Gern ermöglichen wir dem Preisträger Julius Reinders seine anschaulichen Arbeiten in den Fenstern der Bank für Kirche und Caritas zu präsentieren und damit seine Weiterentwicklung zu fördern", berichtet Vorstandsvorsitzender Dr. Richard Böger.