Die Bank für Kirche und Caritas eG (BKC) führt nun ihren Bankbetrieb klimaneutral durch. Sie erfüllt damit eines ihrer wesentlichen Ziele der im letzten Jahr verabschiedeten BKC-Klimastrategie. Neben dem klimaneutralen Bankbetrieb zielt die BKC-Klimastrategie vor allem auf die systematische Verankerung von Klimaschutzaspekten in allen Geschäftsaktivitäten und -prozessen der BKC.

Die BKC ist sich ihrer unternehmerischen Verantwortung für den menschengemachten Klimawandel bewusst. Klimaschutzmaßnahmen sind daher fester Bestandteil ihrer BKC-Nachhaltigkeitsstrategie. „Der klimaneutrale Bankbetrieb ist für uns als katholische Kirchenbank, die wir auf Nachhaltigkeit spezialisiert sind, eine Selbstverständlichkeit. Hiermit leisten nicht nur wir aktiv unseren Beitrag zur Erhaltung der Schöpfung, sondern auch unsere Kunden, die ihre Bankgeschäfte mit uns klimaneutral tätigen.“, bekundet Dr. Richard Böger, Vorstandsvorsitzender der Bank für Kirche und Caritas eG.

Klimaschutz ist für die BKC nichts Neues. Bereits beim Umbau unseres Bankgebäudes im Jahr 2011 wurden klimaschonende Materialien verwendet und eine Vielzahl von Maßnahmen ergriffen, die eine ressourceneffiziente Gebäudenutzung ermöglichen. Die damalige Umstellung auf Naturstrom war ein weiterer Baustein auf dem Weg zum klimaschonenden Bankbetrieb. Auf der Grundlage des nunmehr jährlich zu erstellenden CO2-Fußabdrucks wird die BKC beständig weitere Maßnahmen zum Klimaschutz ergreifen. Für anfallende Emissionen verfolgt die BKC den Grundsatz „Vermeiden vor Kompensieren“.

Vor allem im Bereich der Betriebsökologie sind die Verbrauchskennzahlen zu optimieren. Grundlage für die BKC-Klimabilanz bilden die im Rahmen des Geschäftsbetriebs angefallenen Verbrauchswerte, die mittels Klimarechner in CO2-Werte umgewandelt werden. Die beiden größten Verbrauchsposten in der Bilanz sind Mobilität mit 167 t CO2 und Immobilien mit 96 t CO2. Die restlichen 39 t CO2 entfallen auf Sonstiges, wozu zum Beispiel Papierverbrauch, IT-Anschaffungen und Übernachtungen zählen. Im Bereich Mobilität, der mit über die Hälfte unserer CO2-Emissionen der Bank ausmacht, schlagen vor allem die Anfahrtswege der Mitarbeitenden zum Arbeitsplatz mit gut 133 t CO2 zu Buche. Mit den betriebsökologischen Daten der BKC-Klimabilanz ist es nunmehr erstmalig möglich, die Verbrauchswerte systematisch zu analysieren, zu steuern und weitere Einsparpotenziale ausfindig zu machen.

Die im Jahr 2019 angefallenen direkten und indirekten CO2-Emissionen in Höhe von 302 t werden mit Emissionszertifikaten aus nachhaltigen Projekten in Entwicklungs- und Schwellenländern über die ökumenische Organisation Klima Kollekte kompensiert. Mit den Kompensationszahlungen der Kirchenbank wird ein Solarlampenprojekt in Indien gefördert.