Navigation überspringen
Startseite
Privatkunden
Institutionen
Nachhaltige Geldanlage
Stiftungen
Über uns
Stellenmarkt
Online-Banking
Kontakt
Service
Börseninformation

BLZ: 47260307
BIC: GENODEM1BKC
Impressum | AGB+Sonderbedingungen | Datenschutz | Nutzungsbedingungen

Generalversammlung 2010

 

Die Vorstandsmitglieder Dr. Richard Böger und Jürgen Reineke sowie Dr. Georg Rüter als Vorsitzender des Aufsichtsrats machten den Mitgliedern in der Generalversammlung deutlich, dass sie außerordentlich zufrieden mit der Entwicklung der Bank für Kirche und Caritas sind. „Das Geschäftsjahr 2009 war eines der erfolgreichsten in unserer Unternehmensgeschichte“, betonte Dr. Böger erfreut.

Vor rund 300 Teilnehmern wurde am 28. Juni in der Paderborner Kaiserpfalz das überdurchschnittliche Wachstum, die gute Ertragslage im Jahr 2009, eine hohe Kundenzufriedenheit und ein Erweiterungsbau, der mit großen Schritten seiner Vollendung entgegensieht, in Zahlen und Bildern anschaulich präsentiert. Unsere Kundeneinlagen erhöhten sich um 18,7 Prozent auf 3.392 Millionen Euro. Mit dem Anstieg unserer Bilanzsumme um 19, 3 Prozent auf 3.696 Millionen Euro verzeichnen wir einen neuen Höchststand.

Erwartungsgemäß trafen die Mitglieder die satzungsmäßig anstehenden Entscheidungen zur Feststellung des Jahresabschlusses und zur Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat ohne Gegenstimmen. Ein deutlicher Vertrauensbeweis für die Amtsinhaber waren die turnusmäßig anstehenden Wahlen zum Aufsichtsrat: Die Versammlung verlängerte die Mandate von Generalvikar Alfons Hardt, Dr. Frank Wenzel und Otto Kentzler einstimmig um weitere drei Jahre.

Vortrag zur „Ethik der Banken“


Prof. Dr. Peter Koslowski, Lehrstuhl für Philosophie an der Freien Universität Amsterdam, zog vor allem eine Schlussfolgerung aus der fortwährenden Wirtschafts- und Finanzkrise: Finanzdienstleister, insbesondere Banken, hätten sich zukünftig verstärkt ethischen Fragen zu stellen. In seinem Vortrag „Ethik der Banken“ stellte er heraus, dass gerade das Finanzsystem keine Welt sei, die ohne Ethik auskommen könne. „Das Vertrauen in die Finanzinstitutionen kann dauerhaft nur wiedergewonnen werden, wenn die Dienstfunktion der Banken für den Wirtschaftskreislauf wieder im Vordergrund steht und man sich auf einen Mittelkurs zwischen Über- und Unterregulierung begibt“, führte Koslowski aus. Dabei dürfe man sich nicht länger von dem naiven Irrglauben leiten lassen, der Markt als solcher werde schon zum Guten alles richten.

Die uns seit Jahren mit immer wieder neuen Ausschlägen begleitende Krise habe mehrere Ursachen. So habe die „Politik des billigen Geldes“ auf den verschiedenen Seiten ihre Anhänger gefunden und dafür gesorgt, dass Kreditwürdigkeitsprüfungen, erhöhte Geldmengen und überbordende Staatsverschuldungen bei einigen Akteuren zu sehr aus dem Blickfeld geraten sind.