
Generalversammlung 2009
Zuversichtlich im Hinblick auf die Entwicklung unserer Bank präsentierte Vorstandsvorsitzender Dr. Richard Böger in der Generalversammlung am 22. Juni 2009 vor rund 300 Mitgliedern in der Paderborner Kaiserpfalz die Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2008.
Vorab war seine zentrale Botschaft: Die Bank für Kirche und Caritas hat die Finanzmarktkrise hervorragend gemeistert. Wir haben keine Ausfälle zu verzeichnen und werden gestärkt aus der Krise hervorgehen.
In seiner Funktion als Vorsitzender des Aufsichtsrats führte Dr. Georg Rüter, Geschäftsführer der Kath. Hospitalvereinigung Ostwestfalen gem. GmbH, Bielefeld, durch die Versammlung. Nach Erläuterung der wichtigsten Entwicklungen des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden von der Generalversammlung der Jahresabschluss und die Verwendung des Jahresüberschusses einstimmig angenommen. Turnusmäßig anstehende Wahlen zum Aufsichtsrat bestätigten Dr. Georg Rüter für weitere drei Jahre im Amt.
In seiner Funktion als Vorsitzender des Aufsichtsrats führte Dr. Georg Rüter, Geschäftsführer der Kath. Hospitalvereinigung Ostwestfalen gem. GmbH, Bielefeld, durch die Versammlung. Nach Erläuterung der wichtigsten Entwicklungen des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden von der Generalversammlung der Jahresabschluss und die Verwendung des Jahresüberschusses einstimmig angenommen. Turnusmäßig anstehende Wahlen zum Aufsichtsrat bestätigten Dr. Georg Rüter für weitere drei Jahre im Amt.

Prof. Abelshauser setzt auf europäische Regeln in der Wirtschaft
Thematisch abgerundet wurde die Generalversammlung mit einem Gastvortrag von Prof. Dr. Werner Abelshauser, Lehrstuhlinhaber für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Bielefeld. Der renommierte Wirtschaftshistoriker sprach über den Konflikt zwischen europäischen und amerikanischen Regeln in der Wirtschaft und hob dabei besonders die Stärken des so genannten „Rheinischen Kapitalismus“ hervor. Bewährt hätte es sich aus seiner Sicht, dass Deutschland auf das Modell der Universalbanken setze, unternehmerische Netzwerke fördere, ein duales Ausbildungssystem biete und Flächentarifverträge von den Gewerkschaften aushandeln lasse. Ziel müsse es sein, die Stärken für sich zu nutzen und sich gemeinsam auf zentrale Spielregeln zu besinnen. Prof. Abelshauser bedauerte es jedoch, dass die deutsche Politik bei der Durchsetzung der eigenen Spielregeln für den europäischen Markt noch zu zögerlich sei.

