Die nachhaltigen Bewertungskriterien sind bei der Bank für Kirche und Caritas von besonderer Bedeutung. Sie kommen in unserem Nachhaltigkeitsfilter zum Ausdruck, der das Herzstück unserer Nachhaltigkeitsstrategie darstellt.
Inhaltlich orientiert sich der Filter an den christlichen Leitmotiven „Schutz des menschlichen Lebens“ und den Werten des Konziliaren Prozesses „Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“.
Damit Sie sich selbst von der Qualität unseres Filters überzeugen können, legen wir hier die einzelnen Kriterien offen.
Die Liste der Ausschlusskriterien gibt an, welche einzelnen Merkmale direkt zum Ausscheiden eines Emittenten aus dem Anlageuniversum führen. Dabei geht es uns nicht darum, eine Fülle an Kriterien aufzuführen, sondern zentrale Problemfelder der christlichen Sozialverkündigung zu benennen, die einer zukunftsgerechten Entwicklung massiv im Weg stehen.
Darüber hinaus hat die Bank für Kirche und Caritas eine Liste von Positivkriterien erstellt, die nach dem „Best-in-Class“-Ansatz behandelt werden. Die Kriterien konzentrieren sich auf die Umsetzung von Managementansätzen, die im sozialen und ökologischen Bereich einer nachhaltigen Entwicklung förderlich sind. Ziel dieses Ansatzes ist es, in solche Unternehmen zu investieren, die den Nachhaltigkeitsgedanken in ihrer Geschäftspolitik möglichst weitreichend umsetzen. Vor diesem Hintergrund schließen wir diejenigen Unternehmen aus, die in der Realisierung unserer Kriterien zu den schlechtesten dreißig Prozent einer jeden Branche gehören.
Auch Pfandbriefe werden nach den genannten Kriterien ausgesucht. Dabei werden neben dem Emittenten auch der Deckungsstock des Pfandbriefs bewertet. Bei öffentlichen Pfandbriefen wenden wir daher sowohl Nachhaltigkeitskriterien für Unternehmen auf den Emittenten an als auch Nachhaltigkeitskriterien für Staaten auf den Deckungsstock.